Vor Kurzem habe ich über das Verschwinden von Fotoalben berichtet, die sich immer seltener in unseren Regalen finden, weil sie durch digitale Ordner und Fotobücher ersetzt werden. Seit dem Aufkommen der digitalen Fotografie sind aber nicht nur Fotoalben eine aussterbende Gattung, denn auch die gerahmten Fotos, die wir auf dem Schreibtisch oder dem Sideboard stehen haben, werden durch die sich weiterentwickelnde Technik immer mehr in ihrer Existenz bedroht. Inzwischen ersetzen in vielen Haushalten digitale Bilderrahmen ihre altmodischen Vorgänger.
Zeigen Sie wirklich alle Fotos
Wir machen heute immer mehr Schnappschüsse und eine Kamera ist in der Regel immer dabei – sei es in Form eines digitalen Fotoapparates oder als Klapphandy oder Smartphone. Durch diese Bilderflut ist es kaum noch möglich, die Bilder in ein echtes Fotoalbum einzukleben oder in einem ganz normalen Bilderrahmen aufzustellen, weil man so den vielen schönen Schnappschüssen nicht gerecht werden würde und zu viele gute Bilder aussortieren müsste. Doch seit einigen Jahren gibt es eine Lösung für das Problem, denn mit einem digitalen Bilderrahmen kann man je nach Speicherkarte viele hundert Bilder in seinem Wohnzimmer zeigen, ohne die Wände komplett mit ihnen zu bedecken. Viele der Bilderrahmen bieten die Möglichkeit eine Dia-Show ablaufen zu lassen und so mit der Zeit alle gespeicherten Bilder anzuzeigen. Gefallen einem die Fotos nicht mehr, so lädt man einfach neue auf die Speicherkarte und spart dabei zugleich viel Geld für die Entwicklung der Bilder.
Auch die Qualität der Darstellung kann sich sehen lassen, denn in diesem Bereich hat die digitale Fotografie enorme Fortschritte gemacht. Selbst Handys wie zum Beispiel das C7 Smartphone von Nokia haben eine Kamera mit einer Auflösung von 8 Megapixeln. Durch solch gute Kameras kann man seine Fotos auch in sehr großen digitalen Bilderrahmen zeigen, denn die größten Geräte haben inzwischen eine Größe von 32 Zoll, also mehr als 80 Zentimetern Bilddiagonale. Hiermit kann man die eigenen digitalen Fotos in Postergröße an der Wohnzimmerwand zeigen und wenn man ein anderes Motiv sehen möchte, braucht man nur einen Knopf drücken, anstatt ein neues, teures Poster zu drucken oder ein neues Bild zu kaufen.
Bewährte Technik
Der technische Aufbau eines digitalen Bilderrahmens gleicht dem eines ganz normalen TFT-Bildschirms, wie er in klein zum Beispiel bei einem Klapphandy und in groß bei einem Computermonitor zum Einsatz kommt. Neben dem TFT-Bildschirm befinden sich in dem Gerät noch eine Einheit zur Datenumwandlung sowie ein Kartenlesegerät. Über dieses Lesegerät können die Bilder, die angezeigt werden sollen, problemlos ausgetauscht werden. Manche Bilderrahmen können inzwischen auch eine Verbindung mit dem Internet herstellen und so Bilder online abrufen.
Also ich kenne absolut Niemanden, der bei sich zu Hause digitale Bilderrahmen zu stehen hat, obwohl ich die Idee an sich ganz witzig finde. Vor allem an der Dia-Show-Funktion könnte ich Gefallen finden.
Hallo Tamara,
danke für Deinen Kommentar!
Der Artikel sollte vor allem um Ausdruck bringen, dass die Möglichkeiten der digitalen Fotografie immer umfangreicher und vielfältiger werden. Digitale Bilderrahmen sind nur ein Beispiel für diese Entwicklung. Es spricht vieles dafür, dass sich solche Entwicklungen in den kommenden Jahren zunehmend verbreiten werden. Du sagst ja selbst, dass du die Idee interessant findest.